Samstag, 5. Oktober 2013

2014: Projekt "westweg:EXTREM"

Der Westweg im Schwarzwald erstreckt sich von Pforzheim nach Basel. Durch alle drei Teilstücke: Nord-, Mittel-, und Südschwarzwald. 280km. 4.500 Meter Auf- und Abstieg. 12 Tagesetappen. Wenn man wandert, ca. 20-25km am Tag.

Wir (Markus und ich) wollen ihn in drei Tagen laufen. Und eventuell in zwei Nächten, wenn es sein muß.
Mit Rucksack und alles für ein Biwak notwendige: Schlafsack, Isomatte, Kocher, Essen.

Das würde eine Tagesstrecke von etwa 80km bedeuten, und das gleich dreimal nacheinander. Das dürfte recht unwahrscheinlich werden, aber erstens können wir es ja trotzdem versuchen, zweitens werden wir starten und sehen, wie weit wir kommen.

Die materiellen Vorbereitungen sind nahezu abgeschlossen. Was mir noch fehlt ist die extrem kleine und leichte Isomatte und ein extrem leichter und kleiner Schlafsack. Zusammen ein Kostenpunkt von knapp 250€. Zusammen ein Gewicht von etwa 500gr (!). Packmaß von der Größe je einer Cola-Dose. Muß reichen, irgendwie.

Überhaupt stellt das gedankliche runterbrechen der Ausrüstung auf das aller aller Notwendigste eine sehr große Herausforderung dar. 3 Tage Laufen, Essen wo und wann immer es notwendig ist (z.B. durch Einkehr), zur Not aber auch im Wald übernachten und essen können. Ersatzkleidung und Trinken, Trailrunningstöcke, alles zusammen mit einem Gewicht unter 5kg.

Sonntag, 28. Juli 2013

2013: Tannheimer Radmarathon

Das Wetter war Bestens. Die Veranstaltung gut organisiert und die äusseren Bedingungen einfach prima.

Ich hatte mich mit Holger auf die 230km Route angemeldet und ich startete pünktlich mit etwa 1.000 anderen Teilnehmern um 6:00 Uhr in Tannheim. Holger nahm sicherheitshalber nur die kleine Runde mit 130km, da an seinen Knien noch leichte Komplikationen des Motorradunfalls entstanden.



Die Bergwelt lag friedlich im Morgennebel vor uns und mit dem Startschuß setzte sich das ganze Feld nach und nach in Bewegung. Die ersten 10km war eigentlich erst einmal "einradln" angesagt; in die Gänge kommen und sich auf den Marathon einstellen.
Bis zum Flexenpass fuhr ich in einer großen Gruppe und in einem sehr hohen Tempo. Wir hatten bestimmt zwischen 35 und 40km/h im Schnitt, flogen nur so dahin. In einer Gruppe von etlichen Radlern entsteht quasi ein Sog, der Luftwiderstand sinkt erheblich und so fuhren wir dahin, unter blauem Himmel und der Sonne.

Am Flexenpass zerfiel die Gruppe weitgehend und so zog ich hochmotiviert meine Runden die Höhenmeter hinauf zum Pass; dann leichte abfahrt durch die Gallerien des Passes hinüber zum Alrbergpass und dann weit hinunter in Tal. Hier wieder mit Gruppe und einer sehr guten Geschindigkeit im Pulk. Höchste Konzentration auf einfacher Strecke.

Die Auffahrt Zum Hahnentennjoch bildete den höchsten Punkt der Tour und gestaltete sich in der nun immer stärker werdenden Mittagshitze als anstrengende und unangenehme Aufgabe. Konditionell hatte ich damit keine Probleme, aber mit der Motivation haperte es dann doch etwas. So stellte ich mich einmal in eine (endlich) schattige Kehre und nahm einige Schluck Wasser aus meinem "Camelbag", bevor ich wieder weiter fuhr.
Auch die abfahrt war nicht der reine Genuss, da Busse, PKWs, sher viele Motorradfahrer und zahlreiche Mitstreiter den gleichen Weg hinunter hatten. Auch zwei Rotkreuzwagen bahnten sich einen Weg, um zwei Radler zu versorgen, die gestürzt waren.
Nach einem letzten Gegenanstieg fauhren wir wieder ins Tannheimer Tal und ich beendete die Runde nach 8:45h die Runde mit 230km und 3.000hm mit einem 26er Schnitt. Ich landete in der Mitte des Feldes auf Platz 500, nachdem einige Mitstreiter wohl doch ausgefallen waren.

Holger fuhr mit seinen Knien einen spektakulären Schnitt von 38,5km/h. Herzlichen Glückwunsch hierfür und willkommen zurück im Sport !
Wahrscheinlich nicht gesund für die Knie, aber furios !

  

Montag, 27. Mai 2013

2013 Rennsteig Supermarathon: Gut is

9:11h für die 72,7km.
Geschafft. Aber weit weg von Motivation. Keine Endorphine kreuzten meinen Weg, kein “runners-high“. Ich war vielmehr froh als es vorbei war.
Unterwegs dachte ich mir: “was würde mir jetzt Spass machen ? - für mich alleine durch den Wald laufen, oder eine Mtb-Tour mit Freunden. Mit dem Rad zum Wendelstein und dann hinauf joggen.“ All das übt gerade einen stärkeren Reiz auf mich aus als dieser Lauf, der doch eigentlich “mein Lauf des Jahres“ hätte sein sollen.
Vielleicht sind das die Zeichen der Zeit für mich. Weniger Wettkampf und Wettbewerb, mehr meinen individuellen Pfad im Wald und am Berg legen. Zumindest in nächster Zeit.

Donnerstag, 23. Mai 2013

2013 Rennsteig Supermarathon: Bestandsaufnahme - 3 Tage vor dem Start

So.

Trainingskilomter 2013: 618km
Monat Mai bisher:          117,5km

Gewicht: 75kg

Das Wetter ist sehr regnerisch und "für die Jahreszeit zu kalt": 10-11°C hier in Hersbruck, Tageshöchstwerte.
Am Start in Eisenach wird es am Samstag etwa 12°C mit Regenschauer geben, im Ziel in Schmiedefeld etwa 7°C, Höchstwerte wohlgemerkt.
Für den Lauf selbst sind das keine schlechten Bedingungen. Ich werde auf Trinken verzichten, welches ich selbst mittragen müsste. Stattdessen werde ich mich an den Versorgungsständen unterwegs mit Trinken versorgen.

Montag, 20. Mai 2013

2013 Rennsteig Supermarathon: Entscheidung

Ich werde also nicht mit dem Rad zum Rennsteig fahren. Zu kalt und zu nass sind derzeit die Bedingungen - und sie werden sich nicht ändern bis zum Samstag.

Sonntag, 5. Mai 2013

2013 Rennsteig Supermarathon: Bestandsaufnahme - 3 Wochen vor dem Start

3 Wochen vor dem Rennsteiglauf schadet eine Bestandsaufnahme nicht. Leider beginnt sie gleich mit einem Maximum:

Körpergewicht:         76kg
Laufen 2013 bisher: 531,87 km
Rad 2013 bisher:      1.189km

Mhmm. Am Körpergewicht kann ich noch arbeiten. 73kg oder 72kg wären gut.

Also: es gibt noch was zu tun.

Samstag, 4. Mai 2013

Rennsteig 2013

Rennsteiglauf - Supermarathon 2013



Dieses Jahr starte ich am 25.Mai 2013 zum 4. mal auf dem Supermarathon am Rennsteiglauf.
Von Eisenach nach Schmiedefeld, 72km.
Meine Bestzeit vom ersten Lauf 2009: 7Stunden, 56 Minuten.

Derzeit plane ich, die Anfahrt von Hersbruck nach Eisenach am Tag vor dem Lauf mit dem Rennrad zu bewältigen, dann im Schlafsack zu übernachten und am Samstag, den 25.5. dann den Rennsteig zu laufen und meine Bestzeit von 2009 zu unterbieten. Allerdings machen mir die Pollen derzeit einen großen Strich durch die Rechnung.